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Auf was muss man beim Kauf von Wohnzimmermöbeln achten?

Kauftipps

Kataloge und Prospekte sind meist qualitativ hochwertige Werbematerialien von Möbelherstellern bzw. Möbelhäusern: Hier stimmen Licht, Kombination verschiedener Möbel und auch Form und Farbe. Oft aber tatsächlich nur hier. Deshalb ist ein genauer Blick vor Ort im Möbelhaus oder beim Fachhändler das A und O des Möbel-Kaufs. Vorher sollte geklärt sein, für welche Zwecke die gesuchten Möbel gedacht sind, welchen Alltagsbelastungen sie standhalten müssen, wie oft darauf gesessen, gelegen oder gar getobt wird und welche Farben in Frage kommen.

Im Geschäft wirken Möbel kleiner als zu Hause, deshalb sollte der zur Verfügung stehende Platz genauestens ausgemessen werden. Sinnvoll ist es, alle Punkte in einer Checkliste aufzuführen und Grundrisse, Skizzen oder Fotos mitzunehmen.

Ist das Wunsch-Möbelstück gefunden, heißt es: genau hinschauen. Vor allem bei Polstermöbeln sollte der Verkäufer alle Herstellerunterlagen zur Hand haben. Wichtig sind Sitz- und Belastungsprobe für die Polsterung, die aus Federkern oder aus Form- oder Kaltschaum besteht. Auch ein Blick auf die Unter- und Rückseite sei empfehlenswert.

Vorsicht bei Holz: „Echt“ ist nicht gleichbedeutend mit „massiv“. „Echt Eiche“ heißt nur, dass alle sichtbaren Teile des Möbels aus der angegebenen Holzart bestehen – ausgenommen sind Rückwand und Schubladenböden.

Trotz werbewirksamer Rabatte – Feilschen ist beim Möbelkauf erlaubt. Es gibt genügend Schwarze Schafe, die vor Rabattaktionen eine ordentliche Preiserhöhung drauf schlagen und zu wenige Menschen, die nach Preisnachlässen fragen.

In den Kaufvertrag gehören Lieferzeit, Maße, Material, Artikel- oder Seriennummer, Farbe, Sonderwünsche, Preis, Rabatt und Anzahlung – möglichst nicht mehr als zehn Prozent. Bei rechtlichen Problemen hilft auch die Verbraucherzentrale.